Wöllstein

hier fühle ich mich wohl

Es wird Sommer
- die Rosen blühen.
Buswartehaus
gestaltet von SchülerInnen der Realschule plus Wöllstein
Blick zum Ölberg und Höllberg
mit Steinbruch und Wasserturm
Am Ölberg
40 Jahre Freundschaft mit Great Barford
Partnergemeinde Great Barford
30. Mai - 04.Juni 2018: Wir besuchen unsere englischen Freunde!
Partnergemeinde Barsac
Unsere Freunde besuchen uns vom 03. bis 07. August 2018
Steinbruch
Vino Generation 2018 im Park
Blick über Wöllstein
zum Wissberg und darüber hinaus
Auch auf den Feldern blüht es ...

In der letzten Ortsgemeinderatssitzung konnte Ortsbürgermeisterin Lucia Müller eine Sensation verkünden:

Einzelne Flurstücke in der Gemarkung Wöllstein wurden unter Denkmalschutz gestellt und zwar als „Grabungsschutzgebiet Fossilfundstelle Wöllstein".

Dies, weil sich dort eine für Mitteleuropa einmalige Fundstelle für Haifischzähne des Hais Woellsteinia gracilis befindet.

Bei dem Gebiet handelt es sich um eine frühere Sandgrube sowie ein daran südlich angrenzendes Sandvorkommen. Diese Sande und Kiese sind Küstenablagerungen der Tertiär-Zeit (Oligozän, Alzey-Formation, 30 Millionen Jahre alt). In der Sandgrube befinden sich Relikte eines Brandungskliffs, Kiese mit Fossilschillen und Sande mit reicher Fossilführung. Die Sande sind Typuslokalität der Muschel Chlamys (Aequipecten) stapfi und des Hais Woellsteinia gracilis. Zähne dieser Haiart sind in Mitteleuropa einmalig und heute nur noch in Wöllstein zu finden.

Aus diesem Grund wurde das Gebiet von der Denkmalfachbehörde, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesarchäologie – Referat Erdgeschichtliche Denkmalpflege – in Mainz als Grabungsschutzgebiet gemäß § 22 DSchG ausgewiesen.